Im Jahr 2004 ging der ASA T3 Kompressor in Serie. Das Lastenheft für dessen Entwicklung war geprägt von:

– einem gemeinsamen Baukastensystem zum ASA T1 mit möglichst vielen bewährten Gleichteilen
– kostenoptimiertem Gesamtkonzept im Vergleich zum T1, um geringere Leistungsbereiche abzudecken
– kleines Bauvolumen
– große Getriebeübersetzung (i=1:10) und damit
– Verwendung von großen Riemenscheiben zur Vermeidung von Riemenschlupf

In der Regel wird der ASA T3- Kompressor mit Schmieröl aus dem Verbrennungsmotor über einen Nebenstromkreislauf versorgt.

Das Verdichtergehäuse kann um 360 Grad frei um seine Drehachse zur Verdichtereinheit gedreht werden. Mit seinem einfacheren Aufbau, deckt der ASA T3 Arbeitsbereiche mit geringeren Anforderungen an Druckverhältnis und Luftmassenstrom ab. Aus diesem Grund gibt es keine hd-Varianten.

Die Bauart T3 mit den Typen T3-313 und T3-316 haben im Jahr 2020 das Ende des Produktzyklus erreicht und wurden durch den Nachfolger ASA-T6 ersetzt.